Meerschweinchen-Stress


 

Was ist Meerschweinchen-Stress?

 

Wie können wir, Stress verhindern, und was sind die Auswirkungen, wenn diesem keine Bachtung geschenkt wird?

 

Die neusten Informationen (2014) aus der Uni Zürich -Tierschutz zeigen, dass ..........

 

..... gestresste trächtige Weibchen aggressivere Babys zur Welt bringen. Was bedeutet Stress für ein schwangeres Meerschweinchen? In erster Linie ist es, wenn sie ausserhalb ihrer gewohnten Umgebung werfen müssen. Wenn sie sich mit Wechsel von Tieren oder Umgebung während der Trächtigkeit auseinandesetzen müssen. Babystationen und Babyetagen sind daher überhaupt nicht empfehlenswert. Die Stresshormone werden vom Muttertier ausgeschüttet und erreichen durch den Blutkreislauf die Babys im Bauch.

 

Das Verhalten der Babys, insbesondere der weiblichen Tiere, wird vermännlicht- sprich: Weibliche Jungtiere, die von einem gestressten Mami geboren werden, verhalten sich oft wie Männchen. Dies kann dazu fürhen, dass sie im Rudel Unruh stiften, anderen Rudelmitglieder besteigen wollen und auch die Sprache von männlichen Artgenossen übernehmen (Gurren...). Rudels mit solchen Tieren sind selten harmonisch.

 

Ebenso steigt auch bei den männchlichen Babys das Aggressionspotenzial massiv, durch die verstärkten Stresshormone der Mutter.

 

Weibchen sollen ihre Babys in ihrem gewohnten Rudel austragen und gebären dürfen.

 

..... Babys, die in einem grossen Rudel aufwachsen, sich ohne Probleme in einem anderen Grossrudel zurechtfinden (stresslos). Sie lernen durch die Sozialisierung bei der Mutter und dem dazugehörigen Rudel automatisch den Umgang mit verschiedenaltrigen Tieren. Für uns Züchter heisst dass: keine Babyetagen/ Stationen - die Jungtiere sollen im gemischten Rudel zur Welt kommen und aufwachsen können.

 

Vorteil: Gut sozialisierte Tiere und die Möglichkeit, auch toll funktionierende Kastratengrppen eizurichten!

 

Nachteil: Das Züchten ist anstrengender. Die Babys müssen besonders in den ersten Tagen gut überwacht werden. Die Kontrolle und Beobachtung der Juingtiere erweist sich als zeitintensiver. Wenn nötig ist ein sanftes Einfangen sehr wichtig. Bei diesem Zuchtaufwand ist es NICHT möglich, massenhaft Jungtiere zu züchten - was wiederum ein Vorteil für das Muttertier ist!

 

..... sollte ihr Tier krank sein, es auf keinen Fall ratsam ist, es in Einzelquarantäne zu verdonnern. Durch das Wegsperren gerät das Tier in einen emotionalen Stress. Seine  Herzfrequenz steigt drastisch an und die Gesundheit des Tieres wird zusätzlich geschädigt. Der Heilungsprotezss wird mit Einzelquarantäne negativ beeinflusst, d.h. das Tier ist ernsthaft gefährdet und eine natürliche Heilung kaum möglich.

 

 

Informationen direkt aus der Uni Zürich über Binda Meerschweinchen.